Die STIFTUNG NEUE KULTUR


Sie wurde als eine der ersten ostdeutschen Stiftungen 1990 gegründet. Mit der Umbruchsituation in Deutschland begann die Arbeit: Ein Schwerpunkt dabei war Begleitung, Schutz, Förderung und Vermittlung kultureller Prozesse im wiedervereinigten Land. Der Stiftungszweck ist jedoch nicht auf die deutsch-deutsche Verständigung eingeengt. Konsequenz und Flexibilität ermöglichen, auf aktuelle künstlerische, kulturelle und kulturpolitische Tendenzen einzugehen. Gerade im Zuge des Zusammenwachsens von Europa und globalen Annäherungen muss dafür Sorge getragen werden, dass kulturelle Vielfalt als Qualität und Ressource verstanden und erhalten bleiben. Erkenntnis und Akzeptanz solcher Unterschiede dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es notwendig ist, sich auf humanistische Werte zu einigen. Nur so kann langfristig der Erhalt von Frieden und Demokratie gesichert werden. Das erfordert zwingend die vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit anderen Kulturen sowie deren Denkweisen und Lebensformen. Diesem Ziel Rechnung zu tragen, sieht sich die STIFTUNG NEUE KULTUR verpflichtet. Somit steht sie in ihrem Anliegen der durch die UNESCO formulierten Idee der „Globalen Ethik“ nahe.