Neues Leben in alten Mauern
Ein Dokumentationsprojekt zur Wiederbelebung vorhandener Bauwerke in den Neuen Bundesländern

In diesem Projekt werden Orte, Macher und Ideengeber gezeigt, denen es gelungen ist, Ruinen neues Leben einzuhauchen, Identifikationsobjekte für die Menschen auch in kleinen Städten oder Dörfern wiedererstehen zu lassen. Das bürgerschaftliche Engagement und das Einbeziehen der ortsansässigen Bevölkerung von Anfang an konnte so dazu beitragen, das Leben in vielen Orten mit kultureller Vielfalt zu beleben. Dabei gab es viele Erfolge aber auch Rückschläge. Einige Beispiele herauszugreifen, Gründe für Erfolg oder eventuell auch Misserfolg zu beleuchten und zu hinterfragen, ist das Ziel. Besonders wertvoll halten wir dabei die Betrachtungsweise für die im Übermaß vorhandenen Schlösser, ehemaligen Herrensitze und auch die durch Schließung entstandenen Industriebrachen und ehemalige Sakralbauten. Zu DDR-Zeiten wurden sie oft abgewirtschaftet und dann sich selbst überlassen. Nach der Wende kamen vielerorts Menschen mit Ideen, Know-How und natürlich auch mit Geld, um diese Gebäude in alter Schönheit neu erstehen zu lassen, das architektonische Erbe zu erhalten und für unterschiedlichste Nutzungsmöglichkeiten auszubauen.

Das Wiedererstehen dieser Objekte von der Ruine zu kleinen Juwelen in den Ortschaften in Bild- und Wortdokumentation in einer Wanderausstellung zusammenzufassen ist das Ziel dieses Projektes. Die Ideen und Initiativen vieler Menschen näher zu beleuchten und zu analysieren steht im Mittelpunkt, um so auch beispielgebend zu wirken. Es warten immer noch sehr viele Objekte auf eine Erneuerung und Nutzung.